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Bildquelle: © Hochschule Anhalt

Einzelmodul

Ingenieurethik am Fachbereich 7

Mit dem Modul „Ingenieurethik“ machen Sie sich bereit, die ethischen Aspekte Ihrer zukünftigen Ingenieurstätigkeit zu verstehen und zu gestalten. Dieses Modul richtet sich an Studierende aller Life Science Engineering Studiengänge und bietet Ihnen einen tiefen Einblick in die Verantwortung von IngenieurInnen in einer sich ständig verändernden Welt.

Inhalte

Dieses Modul fördert sowohl das kritische Denken als auch die aktive Teilnahme an gesellschaftlichen Diskursen – eine wertvolle Grundlage für verantwortungsbewusste Innovationen in der Life Science Branche.

Im Mittelpunkt stehen die Begriffe Fortschritt, Nachhaltigkeit, Verantwortung sowie die Theorie der Folgeethik im Kontext technischer Neuerungen im Life Science Bereich, wie Gentechnologie, Umwelttechnologien oder Nanotechnologie. Die Studierenden lernen, wie ein Berufskodex für Ingenieure die Balance zwischen Innovation, Sicherheit, Umweltschutz und gesellschaftlicher Akzeptanz fördert. Durch den offenen Austausch, Fallstudien und Diskussionen entwickeln sie die Fähigkeit, ethische Fragestellungen zu erkennen, zu bewerten und verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen.

Das Modul zeichnet sich durch eine praxisnahe Methodik aus, darunter seminaristische Vorlesungen, Fallbesprechungen in Teams, Interviews mit Experten sowie die Organisation eines Zukunftskongresses als Höhepunkt. Zudem erarbeiten die Studierenden eine Hausarbeit, die aktuelle ethische Themen im Life Science Engineering vertieft.

Inhalte:

  • Verantwortung und Technik
  • Chancen und Risiken im Life Science Bereich (z.B. Gentechnologie, Nanotechnologie)
  • Verantwortung von Ingenieuren in Gesellschaft und Umwelt
  • Fallbeispiele wie Wassernutzung, Trinkwasserhygiene, Umwelttechnik
  • Aktuelle ethische Debatten und politische Fragestellungen
  • Erstellung einer Hausarbeit (max. 20 Seiten)
  • Abschluss: Organisation eines Zukunftskongresses und Diskussion zukünftiger Herausforderungen


Perspektive

Lernziele:

  • Verstehen der Bedeutung ethischer Prinzipien in der technischen Entwicklung
  • Kenntnisse über Chancen und Risiken im Bereich Life Science (z.B. Gentechnik, Umwelttechnik)
  • Entwicklung eines verantwortungsvollen Ingenieurverständnisses
  • Fähigkeit, ethische Fragestellungen anhand praktischer Fallbeispiele zu analysieren und zu diskutieren
  • Sensibilisierung für gesellschaftliche, ökologische und politische Herausforderungen
  • Förderung der aktiven Mitgestaltung einer nachhaltigen und verantwortungsvollen Zukunft in der Technik

Dieses Modul richtet sich an Studierende aller Studiengänge des Fachbereichs Life Science Engineering und vermittelt zentrale ethische Grundsätze sowie aktuelle Problemstellungen, die in ihrer zukünftigen beruflichen Praxis eine Rolle spielen. Ziel ist es, die Studierenden für die moralischen und gesellschaftlichen Herausforderungen technischer Innovationen zu sensibilisieren und sie bei der Entwicklung einer verantwortungsvollen Haltung zu unterstützen.


Voraussetzung

k.A.

Literatur

  • L. Hieber, H.-U. Kammeyer: Verantwortung von Ingenieurinnen und Ingenieuren; Springer(2014).
  • A. Grunwald, M. Simonidis-Puschmann: Technikethik-Handbuch J. B. Metzler-Verlag (2013).
  • F. Stähli: Ingenieurethik an Fachhochschulen; Fortis-Verlag (1994).
  • S. Latonche Es reicht-Abrechnung mit dem Wachstumswahn; oekam 2015.
  • C. Djerassi: Kalkül/Unbefleckt Haymon-Verlag 2003.
  • M.J. Sandel: Was man sich für Geld nicht kaufen kann, Ullstein 2012.

Medienformen

Vorlesungsmaterialien (Manuskripte, Folien, Arbeitsblätter)

Literaturverzeichnis, Webseiten, Filme

Weiterführende Links

Downloads unter: https://www.hs-anhalt.de/moodle/

Bildungsart
Modul
Abschluss
Teilnahmebestätigung
Creditpoints
5 ECTS
Aufwand
Präsenz: 60 h / Selbststudium: 65 h
Niveau
Bachelor
Durchführungsform
Präsenz
Unterrichtssprache
Deutsch
Fachsemester
Ab 1. Fachsemester
Dauer
1 Semester

WiSe 2026/2027

Termine
jeden Freitag, wöchentlich
01.10.2026–31.03.2027, 10:00 - 14:00 Uhr
Standort/Raum
Köthen / 002 – 112
Dozenten
Prof. Dr. Jens Hartmann
Anmeldung bis
11.10.2026

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Prof. Dr. Jens Hartmann