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Bildquelle: © Hochschule Anhalt

Einzelmodul

Informationskompetenz und Wissenschaftliches Arbeiten

Erwerben Sie zentrale Kompetenzen: von KI-gestützter Recherche und Literaturverwaltung bis hin zu Open-Access-Publikation und Plagiatsprävention. Sie wenden forschungsmethodische Grundlagen praktisch an und lernen, KI-Tools transparent und effektiv zu nutzen. Perfekt für Studierende, die wissenschaftlich arbeiten möchten. 

Inhalte

Dieses modulare Seminar vermittelt zentrale Kompetenzen des wissenschaftlichen Arbeitens – von KI-gestützter Recherche und Literaturverwaltung über Open-Access-Publikation bis zur Plagiatsprävention und Schreibtraining. Studierende erwerben forschungsmethodische Grundlagen (Recherche bis Publikation) und wenden diese in begleiteten Übungen an, die unter Transparenzgesichtspunkten auch den Umgang mit KI-Tools trainieren. 

Das Gesamtmodul umfasst 150 Stunden und bietet 5 Credits. Pro Themenfeld kann ein Credit erworben werden. Die Themenfelder können einzeln belegt werden. 

Themenfeld 1: Wissen finden – 04.,11. u. 13.11.2026 (12:00–13:30 Uhr)

Themenfeld 2: Literatur verwalten – 25.11. u. 02.12.2026 (12:00–13:30 Uhr)

Themenfeld 3: Open Access Modelle – 09. u. 16.12.2026 (12:00–13:30 Uhr)

Themenfeld 4: Desinformationen erkennen & Plagiate vermeiden – 13. u. 20.01.2026 (12:00–13:30 Uhr)

Themenfeld 5: Wissenschaftliches Schreiben – 03., 10. u. 17.02.2026 (12:00–13:30 Uhr)

Perspektive

Nach Abschluss des Moduls können die Teilnehmenden:

  • Effizient recherchieren: Bibliotheksressourcen, Fachdatenbanken und KI-Tools zielgerichtet nutzen.
  • Informationen kritisch bewerten: Qualität von Quellen analysieren und KI-generierte Inhalte reflektiert einsetzen.
  • Literatur systematisch verwalten: Mit Literaturverwaltungsprogrammen Referenzen organisieren und Zitationen automatisieren.
  • Wissenschaftlich kommunizieren: Kernprinzipien des akademischen Schreibens anwenden (Struktur, Argumentation, Quellenintegration).
  • Ethisch handeln: Plagiate vermeiden, Urheberrecht beachten und Transparenz bei KI-Nutzung wahren.

    1. Wissen finden – Nach erfolgreichem Abschluss dieses Themenfelds können die Teilnehmenden:

    • Bibliotheksressourcen eigenständig nutzen: Services der Hochschulbibliothek identifizieren und für die Recherche einsetzen.
    • Effektive Suchstrategien entwickeln: Suchbegriffe systematisch aufbauen, Boolesche Operatoren anwenden und Suchergebnisse präzise filtern.
    • Fachspezifische Rechercheinstrumente anwenden: Wissenschaftliche Datenbanken, Fachportale und Suchmaschinen zielgerichtet bedienen.
    • KI-basierte Recherchetools kritisch einsetzen: KI-gestützte Suchsysteme für die Literaturrecherche nutzen und Grenzen der Technologie bewerten.
    • Rechercheprozesse verantwortungsvoll gestalten: Ethische Implikationen des KI-Einsatzes reflektieren und Qualitätskriterien für KI-generierte Ergebnisse anwenden.

    2. Literatur verwalten & Systematische Literaturübersicht erstellen –Nach Abschluss dieses Themenfelds können die Teilnehmenden:

    • Literaturverwaltungssysteme methodisch einsetzen: Systeme wie beispielsweise Citavi/Zotero für strukturierte Erfassung, Kategorisierung und Deduplizierung von Quellen nutzen.
    • Review-Prozesse steuern: Phasen eines Systematic Literature Review (SLR) umsetzen: von der Forschungsfrage bis zur Ergebnisdokumentation.
    • Screening und Extraktion systematisieren: Quellen anhand definierter Kriterien filtern, relevante Daten extrahieren und in Wissensdatenbanken abbilden.
    • Kollaborative Workflows gestalten: Arbeit an cloudbasierten Projekten wie Vergabe von Aufgaben innerhalb der Projekte (z. B. Abschlussarbeiten) mit passenden Tools
    • Transparente Review-Dokumentation erstellen: PRISMA-ähnliche Flussdiagramme und Methodenteil für SLRs mit Literaturverwaltungstools generieren.

    3. Open Access & Publizieren – Nach Abschluss dieses Themenfelds können die Teilnehmenden:

    • Open-Access-Prinzipien anwenden: OA-Publikationstypen (Gold/Grün) unterscheiden und passende Zeitschriften via DOAJ/Sherpa Romeo identifizieren und CC-Lizenzen kennen.
    • Umgang mit Forschungsdaten: FAIR-Prinzipien (Findable, Accessible, Interoperable, Reusable) für Daten umsetzen und Repositorien (z. B. Zenodo) nutzen.
    • Publikationsprozesse kennen: Workflow von der Manuskripteinreichung bis zum Review (inkl. Umgang mit Preprints und Postprints) navigieren.
    • Ethische Publikationsstandards wahren: Predatory Journals erkennen, Autorenschaftsrichtlinien kennen und KI-Nutzung in Publikationen transparent dokumentieren.
    • Forschungsimpact optimieren: Strategien zur Sichtbarkeit (ORCID, Social Media) kennen und Zitationsmetriken (h-Index, Altmetrics) interpretieren. 

    4. Desinformationen erkennen & Plagiate vermeiden – Nach Abschluss dieses Themenfelds können die Teilnehmenden:

    • Desinformationsstrategien dekonstruieren: Manipulationstechniken (Emotionalisierung, Fake-Context, Deepfakes) in wissenschaftlichen und öffentlichen Quellen identifizieren.
    • Quellen forensisch analysieren: Digitale Echtheitsmerkmale prüfen (EXIF-Daten, Reverse Image Search, Domain-Age) und Bias in Studien erkennen.
    • Plagiatsformen differenzieren: Unterschiede zwischen Ideen-, Übersetzungs- und KI-Plagiaten benennen sowie Selbstplagiate vermeiden.
    • Präventivmaßnahmen anwenden: Korrekte Paraphrasierungstechniken nutzen und Zitationsmanagement-Tools (Citavi/Zotero) zur Quellendokumentation einsetzen und Plagiatssoftware und Detektionswerkzeuge kennen.
    • Ethische Wissenschaftspraxis umsetzen: Richtlinien zur KI-Nutzung (Transparenz, Quellenkennzeichnung) im eigenen wissenschaftlichen Paper anwenden.

    5. Desinformationen erkennen & Plagiate vermeiden – Nach Abschluss dieses Themenfelds können die Teilnehmenden:

    • Textstrukturen aufbauen: Logische Gliederungen (IMRaD-Struktur) entwickeln und rote Fäden durch Themenstellung, Forschungsfrage und Hypothesen ziehen.
    • Argumentationsketten aufbauen: Thesen evidenzbasiert mit Quellen untermauern, Gegenpositionen integrieren und Brückenformulierungen einsetzen.
    • Wissenschaftsstil meistern: Präzise Formulierungen, Nominalstil und objektive Sprache anwenden; KI-Tools reflektiert zur Stiloptimierung nutzen.
    • Den Schreibprozess überblicken und aktiv steuern: Rohfassungen des eigenen Papers erstellen, Feedback iterativ umsetzen und Schreibblockaden mit verschiedenen Schreibübungen überwinden.
    • Textqualität sichern: Peer-Review-Kriterien (Kohärenz, Validität, Transparenz) anwenden und KI-generierte Passagen gemäß Leitlinien kennzeichnen.

    Voraussetzung

    Die Mindestanzahl an Teilnehmenden für Themenfeld 1 und Themenfeld 5 beträgt jeweils 5 Personen.

    Hinweis: Wenn Sie sich für dieses Modul angemeldet haben buchen Sie bitte nicht noch  zusätzlich die Teilmodule (Themenfelder 1–5).

    Literatur

    • Literatur Discovery HS Anhalt https://discovery.hs-anhalt.de/search

    • Moodlekurs https://moodle.hs-anhalt.de/course/view.php?id=5589

    • https://opac.lbs-anhalt.gbv.de/DB=1/SET=3/TTL=1/CMD?ACT=SRCHA&IKT=20&SRT=YOP&TRM=WH

    Medienformen

    Moodle-Kurs

    Weiterführende Links

    Veranstaltungsbezogene Informationen und Materialien werden allen Teilnehmenden über die Lernplattform Moodle bereitgestellt.

    Bildungsart
    Modul
    Abschluss
    Teilnahmebestätigung
    Creditpoints
    5 ECTS
    Aufwand
    Präsenz: 50 h / Selbststudium: 100 h
    Durchführungsform
    Online
    Unterrichtssprache
    Deutsch
    Fachsemester
    ab dem 1. Fachsemester
    Dauer
    1 Semester

    WiSe 2026/2027

    Termine
    jeden Mittwoch, wöchentlich
    04.11.2026–16.12.2026, 12:00 - 13:30 Uhr
    jeden Mittwoch, wöchentlich
    13.01.2027–17.02.2027, 12:00 - 13:30 Uhr
    Standort/Raum
    online
    Dozenten
    Kristin Drechsler
    Annika Kraus
    Carolin Paoli
    Anmeldung bis
    11.10.2026

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    Kompetenzprofil

    Fachkompetenz
    Methodenkompetenz
    Sozialkompetenz
    Selbstkompetenz

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    Annika Kraus